Wie wir dieses historische Momentum für Tiere nutzen
Mit der Auslauf-Initiative, dem Ausbau unserer Retail-Kampagnen, dem «Werbemist»-Projekt und politischen Projekten für nachhaltige Ernährung bereiten wir zentrale nächste Schritte für Tiere in der Schweiz vor. Jetzt entscheidet sich, wie wirkungsvoll wir diese Chancen nutzen können.
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Mit der Lancierung der Auslauf-Initiative, dem steigenden Druck auf Grossverteiler, der Bekämpfung tierschädlicher Werbung und einem politischen Projekt für nachhaltige Ernährung bereiten wir zentrale nächste Schritte für systemischen Wandel vor.
Was in den kommenden Monaten auf dem Spiel steht
Auslauf-Initiative: Jetzt beginnt die entscheidende Phase
In wenigen Wochen startet eines der ambitioniertesten politischen Projekte seit unserer Initiative gegen Massentierhaltung (MTI) im 2022: die Unterschriftensammlung für unsere Auslauf-Initiative beginnt. Damit dieser historische Schritt gelingt, investieren wir jetzt in:
- Mobilisierung
- Kampagnenstrukturen
- Kommunikationsmassnahmen
- Freiwilligenkoordination
- politische Sichtbarkeit
Unser Ziel: Die Initiative soll von Beginn an national sichtbar und gesellschaftlich wirksam starten.
Grossverteiler: Systemischen Wandel vorantreiben
Auch unsere Arbeit gegenüber Coop, Migros, Lidl und Aldi wird intensiviert. Ein zentrales Ziel dabei ist die Einführung des European Chicken Commitment (ECC) durch die grossen Schweizer Detailhändler – einem der wichtigsten Standards zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Masthühnern. Geplant sind:
- vertiefte Konsumierendenanalysen
- moderierte Roundtables
- stärkere Stakeholder-Einbindung
- strategischer Ausbau der Masthühner-Kampagne
- Wir wollen nicht nur Druck erzeugen, sondern strukturelle Veränderungen im Schweizer Detailhandel gezielt vorantreiben.
Werbemist: Tierschädliche Werbung politisch und gesellschaftlich aufgreifen
Mit Werbemist wollen wir die verzerrten Bilder der Tierhaltung, die durch Werbung von Grossverteilern und Tierproduktindustrien verbreitet werden, gezielt sichtbar machen und unter Druck setzen.
In den kommenden Monaten planen wir:
- Die Weiterentwicklung unserer Plattform und der Kampagnenarbeit
- Den Ausbau von Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
- Die Nutzung politischer und gesellschaftlicher Hebel zur langfristigen Veränderung von Werbenarrativen
- Die kontinuierliche Sensibilisierung für die beabsichtigte Diskrepanz zwischen Werbung und Realität
Nachhaltige Ernährung: Politische Strukturen verändern
Wir arbeiten daran, nachhaltige Ernährung stärker in politische Prozesse und öffentliche Institutionen zu verankern.
Dafür wollen wir:
- Städte und politische Entscheidungsträger:innen gezielt identifizieren
- Konkrete politische Strategien und Policy-Vorschläge entwickeln
- Lokale Allianzen aufbauen
- Öffentliche Beschaffung und pflanzenbasierte Angebote als systemische Hebel stärken
- Langfristige politische Veränderung im Ernährungssystem vorbereiten
Warum Unterstützung jetzt zählt
Die kommenden Monate bieten ein seltenes Momentum. Ohne ausreichende Ressourcen riskieren wir, zentrale Chancen für Tiere nicht voll ausschöpfen zu können.








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